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Neue Photovoltaikanlage auf dem Parkhotel Rügen installiert

Neue Photovoltaikanlage auf dem Parkhotel Rügen installiert

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18.09.2026

Photovoltaikanlagen erzeugen vor allem bei Tageslicht Strom. Der Energiebedarf eines Hotels verteilt sich dagegen über den ganzen Tag. Beleuchtung, Küche, Kühlung, Haustechnik und Wellnessbereiche benötigen zu unterschiedlichen Zeiten Energie.

Die Photovoltaikanlage wird durch ein Speichersystem mit 84 kW Leistung ergänzt. Es unterstützt dabei, den vor Ort erzeugten Solarstrom flexibel in die Energieversorgung des Hotels einzubinden.

Wie hoch der Eigenverbrauch tatsächlich ausfällt, lässt sich erst im laufenden Betrieb beurteilen. Dafür können Erzeugungs- und Verbrauchsdaten ausgewertet und miteinander verglichen werden.

Die neue Photovoltaikanlage auf einen Blick

  • Gesamtleistung: 99,9 kWp
  • Anzahl der Solarmodule: 215
  • Modulserie: Trina Solar Vertex S+
  • Modultyp: N-Type mit schwarzem Rahmen
  • Leistung der Modulserie: bis zu 470 Watt
  • Speichersystem: 84 kW
  • Status: Installation abgeschlossen, Inbetriebnahme nach den finalen Freigaben

Die Abkürzung kWp steht für Kilowatt-Peak und bezeichnet die maximale Leistung einer Photovoltaikanlage unter festgelegten Standardbedingungen. Wie viel Strom tatsächlich erzeugt wird, hängt von Sonneneinstrahlung, Jahreszeit und Wetter ab.

Solarmodule auf dem Hoteldach

Zum Einsatz kommen Module der Serie Vertex S+ von Trina Solar. Die N-Type-Module verbinden eine hohe Ausgangsleistung mit einem geringen Flächenbedarf. Die Modulserie erreicht bis zu 470 Watt und ermöglicht dadurch eine effiziente Nutzung der verfügbaren Dachfläche.

In den Modulen ist die sogenannte Multi-Busbar-Technologie integriert. Der erzeugte Strom wird dabei über mehrere feine Leiterbahnen innerhalb des Moduls abgenommen. Die Technik verbessert die Stromabnahme und reduziert elektrische Widerstände innerhalb des Moduls.

Für die Vertex-S+-Serie gibt der Hersteller eine Produktgarantie von 25 Jahren an.

Solarstrom im Hotel nutzen

Photovoltaikanlagen erzeugen vor allem bei Tageslicht Strom. Der Energiebedarf eines Hotels verteilt sich dagegen über den ganzen Tag. Beleuchtung, Küche, Kühlung, Haustechnik und Wellnessbereiche benötigen zu unterschiedlichen Zeiten Energie.

Die Photovoltaikanlage wird durch ein Speichersystem mit 84 kW Leistung ergänzt. Es unterstützt dabei, den vor Ort erzeugten Solarstrom flexibel in die Energieversorgung des Hotels einzubinden.

Wie hoch der Eigenverbrauch tatsächlich ausfällt, lässt sich erst im laufenden Betrieb beurteilen. Dafür können Erzeugungs- und Verbrauchsdaten ausgewertet und miteinander verglichen werden.

Eigene Stromerzeugung als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie

Bereits heute stammt der bezogene Strom des Parkhotel Rügen vollständig aus erneuerbaren Energien. Energieeffiziente LED-Beleuchtung, eine Energieoptimierungsanlage und ein umfassendes Verbrauchsmonitoring unterstützen dabei, den Einsatz von Strom, Wasser und weiteren Ressourcen zu erfassen und zu steuern.

Die Photovoltaikanlage ergänzt diese Maßnahmen um die Stromerzeugung am Hotel. Dadurch kann ein Teil des Energiebedarfs aus der eigenen Anlage gedeckt und der externe Strombezug entsprechend reduziert werden. Über das bestehende Verbrauchsmonitoring lassen sich Stromerzeugung und Energiebedarf miteinander vergleichen.

Die seit der Hoteleröffnung im Jahr 1995 bestehende Dachbegrünung bleibt erhalten und wird nun mit moderner Solartechnik kombiniert.

Zu den weiteren Maßnahmen gehören die Reduzierung des Papierverbrauchs, regionale und saisonale Produkte sowie die Zimmerreinigung nach Wunsch der Gäste. Komfort und Service bleiben durch die neue Anlage unverändert; die Stromerzeugung findet im Hintergrund statt.

Mehr über die bestehenden Maßnahmen und Ziele erfahren Sie auf unserer Seite zur Nachhaltigkeit im Parkhotel Rügen.

Ausblick auf die Inbetriebnahme

Mit der installierten Photovoltaikanlage verfügt das Parkhotel über die technischen Voraussetzungen, einen Teil seines Stroms selbst zu erzeugen. Nach den noch ausstehenden Freigaben kann die Anlage ihren Betrieb aufnehmen. Die ersten Erzeugungs- und Verbrauchsdaten werden zeigen, welchen Anteil des Energiebedarfs der selbst erzeugte Solarstrom decken kann.